
Potsdam · Am Neuen Garten
Palais Lichtenau
Das Palais
Ein Haus, dessen Geschichte in seinen Räumen weiterlebt.
Das Palais Lichtenau gehört zu den bedeutenden frühklassizistischen Bauten Potsdams. Seine Raumfolge, Wandfassungen, Deckenmalereien, Holzarbeiten und architektonischen Details sind in bemerkenswerter Geschlossenheit erhalten. Geschichte zeigt sich hier nicht nur in Daten und Namen, sondern unmittelbar in Farbe, Material, Licht und Raum.
Am Neuen Garten
Ein Palais zwischen Stadt und Parklandschaft.
Hinter der zurückhaltenden Fassade öffnet sich eine Folge historischer Innenräume, deren Ausstattung und Atmosphäre bis heute den Charakter des Hauses bestimmen.


Raumfolge
Der Festsaal
Architektur im Detail
Der Blick führt weiter nach oben.


Detail
Ornament ist hier Teil der Architektur – nicht Dekoration.
Die Räume
Jede Schwelle verändert den Blick.
Die Räume des Hauptgeschosses bilden eine Folge von Blickachsen, Übergängen und wechselnden Stimmungen. Türen, Wandfelder, Parkett, Leuchter und Lichtführung lassen sich nicht isoliert betrachten – ihre Wirkung entsteht im Durchschreiten.


Geschichte
Ein Name, der selbst Teil der Überlieferung ist.
Das Palais wurde 1796 bis 1797 unter Friedrich Wilhelm II. errichtet. Die Urheberschaft wird zwischen Michael Philipp Boumann und Carl Gotthard Langhans diskutiert. Auch der heute geläufige Name erzählt nicht die ganze Geschichte: Nach heutigem Forschungsstand wurde das Gebäude vermutlich weder für Wilhelmine von Lichtenau erbaut noch von ihr bewohnt.
Das Palais heute
Ein Haus, das klingt.
Die historischen Räume sind nicht nur bewahrte Architektur. Sie werden erlebt und genutzt. Musik begegnet hier einem Raum, der selbst eine ausgeprägte akustische, visuelle und historische Präsenz besitzt.



Potsdam